Als ich heute endlich wieder die Zeit gefunden habe, für meinen Blog einen Eintrag zu schreiben, bin ich echt erschrocken.
Über 8 Monate keinen Beitrag geschrieben! Das soll und muss sich in Zukunft ändern. Es ist ja nicht so, dass die Themen fehlen, ganz im Gegenteil. Es fehlt einfach die Zeit. Aber wie immer ist dies eine Frage der Organisation, wie einige gerne sagen. Und dem pflichte ich in manchen Fällen definitiv bei
Daher gibt es nun weitere Infos zum gemeinsamen Projekt viewST.net mit Ivan Sieder wo es vor allem um Panoramen/Impressionen/Videos geht bzw. gehen wird.
In den letzten Monaten waren wir zwar nicht so viel unterwegs wie geplant, um neue Gigapixel-Panoramen zu erstellen. Trotzdem ist es uns gelungen, einige interessante Aufnahmen zu machen, die in naher Zukunft auf www.viewST.net präsentiert werden.
Hier handelt es sich um ein privates Projekt von Ivan und mir, wo es uns vor allem darum geht, die Schönheiten der Landschaft in den Dolomiten und Südtirol zu präsentieren.
Online ist bereits das Gigapixel-Panorama von der Sextner Sonnenuhr, aufgenommen vom Berghotel in Sexten. Wer weitere Informationen zur Sonnenuhr finden möchte, wird auf Wikipedia fündig.
Viel Spaß beim Zoomen und Betrachten. Nach dem Motto: Die Gipfel sind zum Greifen nah.
Wie kann man sich auf der Seite mit dem Gigapixel-Foto bewegen?
- Einfach ins Bild auf die Stelle doppelklicken, die vergrößert werden soll.
- Mit der Maus scrollen
- Die Navigationsleiste links im Bild nutzen bzw. immer links auf “View All” klicken, um das ganze Bild wieder anzuzeigen.
Am vergangenen Sonntag war es soweit. Die ersten GigaBilder wurden aufgenommen.
Derzeit stehen zwei Fotos zur Auswahl, weitere folgen. Einfach auf die folgenden Links klicken und in das Bild hineinzoomen. Entweder mit einem Doppelklick oder mit der Steuerung im Bild links oben.
Die Zutaten für das Bild mit Blick auf Toblach: knapp 300 Bilder, ein Teleobjektiv mit 200 mm Brennweite, 20 Minuten Dauer der Aufnahme, 2,44 Gigapixel.
Weitere Bilder wurden beim Dreizinnenblick im Höhlensteintal aufgenommen und ermöglichen einen Blick fast bis in die letzte Felsspalte der Drei Zinnen. Übrigens, die Drei Zinnen gehören zum Dolomiten Weltnaturerbe.
Nach den Aufnahmen ging es ans Zusammenstellen der Bilder, Hochladen, Feinarbeiten.
Mit dem Ergebnis der ersten Tests können wir (Ivan und ich) durchaus zufrieden sein.
Die Aufnahmebedingungen waren zwar nicht ganz ideal, da die Sonne kurz nach dem Eintreffen beim Aufnahmeort am Ratsberg untergegangen ist.
Ausblick auf Toblach vom Ratsberg aus
Nun stehen nun die nächsten Schritte auf dem Programm: ein Teleobjektiv mit 400-500 mm und ideale Aufnahmebedingungen.
Im Juni 2010 haben die Dreharbeiten zur neuen zwölfteiligen TV-Serie „L’uomo dei Boschi“ mit Terence Hill in der Hauptrolle als Förster begonnen. Das Pustertal, hauptsächlich die Ortschaften Innichen, Toblach und Prags waren die Hauptdrehorte für die neue Serie welche kurzerhand, aufgrund der herrlichen Landschaftskulisse in „Un passo dal cielo“ (nur einen Schritt vom Himmel entfernt) umbenannt wurde.
Terence Hill, Schauspieler, Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur italienisch-deutscher Abstammung, war begeistert von der einmaligen Natur und von der Landschaft rund um die Drehorte in den Dolomiten.
Ab dem Frühjahr 2011 wird die Serie im italienischen Fernsehsender Rai 1 ausgestrahlt und dabei kann sich dann jeder selbst von der herrlichen Welt der Dolomiten überzeugen, in der Terence Hill als Förster durch die Wälder streift.
Wenn man meinen Blogeintrag vom April mit dem Titel „Typisches Aprilwetter im Hochpustertal“ liest, dann wird schnell klar, dass das Wetter in den Dolomiten seine eigenen Gesetze hat.
Somit freuen wir uns auf einen goldenen Herbst und den Abschluss der Laufsaison beim Bonner Hüttenlauf im Oktober. Bei der Ausgabe 2009 vom Lauf auf die Bonnerhütte hat es übrigens auch vorher geschneit.
Vergangenen Sonntag, am 30. Mai 2010 war es soweit. Um 9.30 Uhr startete ich beim 11. Cortina Toblach Run beim Dürrensee (auch Landrosee genannt) über die Distanz von 11,5 km. Zur gleichen Zeit fiel der Startschuss auch in Cortina für die klassische Strecke über 30 km.
Am Start nieselte es bereits und der leichte Regen begleitete uns bis ins Ziel. Zum Laufen waren die Temperaturen angenehm, trotz des Regens.
Wer sich so wie ich nicht nur auf die zu erzielende Zeit konzentrierte, konnte auch den einen oder anderen Blick auf die herrliche Landschaft entlang der Strecke werfen. Nach dem Start am Landrosee sieht man auf der rechten Seite die weltberühmten Drei Zinnen, dann geht es weiter am Toblacher See entlang und das Ziel befindet sich in der herrlichen Kulisse das Grandhotel Toblach.
Nach meinem Zieleinlauf habe ich mich sofort umgezogen und bin wieder in den Zielraum gegangen, da ich den Sieger und die Siegerin auf der langen Strecke fotografieren musste, damit am Nachmittag diese Fotos auf der Website des Cortina Dobbiaco Run eingefügt werden konnten.
Hermann Achmüller - Said Boudalia - Khalid En-Guady
Wer die Facebook-Gruppe vom Cortina Dobbiaco Run nach dem Rennen besucht hat, konnte feststellen, dass es sehr wenige Kritikpunkte gab, vor allem aber großes Lob für die Organisation und dieses Rennen in der herrlichen Dolomitenlandschaft. Und dies obwohl die Läufer der langen Strecke von 30 km (mit Start in Cortina d’Ampezzo) ordentlich nass wurden, weil es nach dem Zieleinlauf der kurzen Strecke teilweise richtig geschüttet hat.
Am Vortag des eigentlichen Rennens, am Samstag waren die Kinder an der Reihe. Im Rahmen des Cortina Dobbiaco Run „Kids Race“ gingen ca. 150 Kinder in unterschiedlichen Kategorien auf die Strecke. Wie das folgende Video zeigt, waren die Kinder mit vollem Einsatz dabei, manchmal waren aber auch die Eltern aufgeregter als die Kinder selbst
Der Cortina Toblach Run ist auch bekannt unter der Bezeichnung Cortina Dobbiaco Run, weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website vom Cortina Toblach Run.
Es sind nur noch 6 Tage bis zum Cortina Toblach Run 2010.
Gestern stand ein Testlauf vom Dürrensee (auch Landrosee genannt) nach Toblach auf dem Programm, also für die 11,5-km-Strecke. Bedingt durch den Trainingsrückstand von heuer wird es schwierig werden, die Zeit vom letzten Jahr mit knapp 40 Minuten zu halten. Vor zwei Jahren noch habe ich das Rennen über die Distanz von 30 km mit Start in Cortina d’Ampezzo und Ziel in Toblach in Angriff genommen. Vielleicht wieder im nächsten Jahr, wenn das Training passt. Denn die Strecke von Cortina nach Toblach ist zwar von der Landschaft her sehr schön, jedoch sind die 30 km mit einigen Höhenmetern ohne die entsprechende Vorbereitung nur schwer zu bewältigen.
Auf dem Bild sieht man die weltberühmten Drei Zinnen, die man auf der rechten Seite kurz nach dem Start des 11,5-km-Rennens betrachten kann. Die Drei Zinnen sind wohl die bekanntesten Gipfel in den Dolomiten. Im vergangenen Jahr wurden die Dolomiten übrigens von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Die Drei Zinnen vom Höhlensteintal aus gesehen
Die Einschreibungen für die 30 km wurden bereits 10 Tage vor dem Rennen geschlossen, da die maximale Anzahl an Teilnehmer (3.500) für die lange Strecke mit Start in Cortina erreicht wurde.
Somit startet am Sonntag, 30. Mai 2010 der 11. Cortina Dobbiaco Run. Es wird sicherlich wieder ein sportliches Großereignis in den Dolomiten.
Nein, die Fotos stammen nicht vom Winter, die Aufnahmen wurden heute, 13. April aufgenommen.
Genauer beschrieben in Niederdorf, im Hochpustertal. Bekanntlich macht der April ja was er will. Und dies ist auch heuer so.
Das folgende Bild zeigt den morgendlichen Ausblick vom Eggerberg auf Niederdorf und das Hochpustertal gegen Osten. Im Vordergrund sieht man die Mooskirche, weiter hinten die Pfarrkirche. Und kurz vor der Pfarrkirche befindet sich auch mein Arbeitsplatz bei SiMedia.
Ausblick auf Niederdorf
Das nächste Bild zeigt das Pragsertal, immer vom Eggerberg oberhalb von Niederdorf aus gesehen. Rechts geht es zum Pragser Wildsee, auf der linken Seite erreicht man die Plätzwiese, wo man auch über die Webcam fast in Realzeit einen Teil des Geschehens auf der Plätzwiese mit erleben kann.
Weil es zum heutigen Wetter mit leichtem Schneefall passt, der sich im Laufe des Tages verstärken sollte.
Am 24. Jänner ging es für mich zum ersten Mal in dieser Skisaison nach Innichen auf den Helm im Hochpustertal. Die Temperaturen waren angenehm, nur die Sonne hätte sich öfters zeigen können, so wie dies am 31. Jänner der Fall war.
Da ich über Weihnachten endlich mein Nokia N97 in Betrieb nehmen konnte habe ich die herrlich verschneite Winterlandschaft im Skigebiet Helm genutzt und zwei Videosequenzen gedreht.
Diese zeigen den Rundblick einmal Richtung Sexten (von der Piste Hahnspiel) und einmal (oberhalb der Bergstation Helm) Richtung Innichen und das Pustertal.
Mit der Qualität der Videos vom Nokia N97 bin ich zufrieden. Allerdings werde ich wohl mit meinem Cutter Ivan besprechen müssen, dass das Video das nächste Mal schneller online gestellt wird
Weitere Informationen zum Skigebiet Helm im Pustertal gibt es hier.
Am 6. Jänner sind wir bereits zu Fuß ausgehend von Innichen vorbei am Wildbad Innichen auf die Haunoldhütte gegangen, um dann nach einer kurzen Rast mit der Rodel wieder abzufahren. Beim Aufstieg wurden wir dann von einer Läuferin überholt und hier kam mir dann der Gedanken, dass dies durchaus eine interessante Strecke auch zum Laufen sein kann.
Gedacht, getan.
Am vergangenen Sonntag sind wir wieder nach Innichen gefahren und sind dort gestartet bzw. gelaufen. Zum Glück hatte es die letzten Tage leicht geschneit, somit waren die eisigen Stellen auch problemlos passierbar. Je höher wir dann kamen, desto anstrengender wurde das Laufen, denn man brach tiefer ein.
Müde, aber glücklich kamen wir am Ziel, der Bergstation der Aufstiegsanlagen am Haunold, an. Nach kurzer Rast ging es dann schon wieder bergab, wobei ich bereits einige Heißluftballone vom Dolomiti Balloonfestival gesehen habe. Auf dem Foto sieht man, wenn man gut beobachtet, insgesamt 3 Heißluftballone.
Von Innichen vorbei am Wildbad Innichen auf die Haunoldhütte
Seit einigen Tagen ist die Webcam auf der Plätzwiese nun online. Nach zwei Besichtigungen im Oktober und November ist die Webcam seit Mitte Dezember im Betrieb und liefert tolle Bilder ins Internet.
Sie wurde auf dem Dach des Berggasthofes Plätzwiese installiert und überträgt alle 15 Minuten aktuelle Bilder.
Webcam auf der Plätzwiese in Prags / Pragser Tal
Die Webcam auf der Plätzwiese in Prags liefert nicht nur tolle Bilder, sondern ist nützlich auch z.B. für Wanderer oder Skitourengeher. Sie können sich schnell einen Überblick vom Wetter auf der Plätzwiese verschaffen, auch wenn z.B. in Prags oder umliegenden Gemeinden des Hochpustertals noch Frühnebel vorhanden ist.
War eine Webcam früher noch die Ausnahme, so gibt es Webcams bereits in vielen Orten und Gebieten. Weitere Webcams aus Südtirol und den Dolomiten gibt es auf dem Südtiroler Webcamportal. Wenn es eine oder mehrere Webcams gibt, die noch nicht auf dem Portal vorgestellt werden, dann kann dies direkt auf www.webcam.bz.it mitgeteilt werden.